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building IoT 2018 – die Vorfreude steigt!

Bereits zum dritten Mal findet vom 4.-6. Juni 2018 die Entwicklerkonferenz building IoT statt, veranstaltet vom dpunkt.verlag, Heise Developer und dem Magazin iX. Der bewährte Themenmix aus Technologien, Trends und Anwendungsfällen rund um das Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0 wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.

Nachdem die Konferenzteilnehmer letztes Jahr nach Heidelberg gereist waren, laden die Organisatoren dieses Mal wieder in die ursprüngliche Konferenzlocation ein: das KOMED im Mediapark Köln.

Auch in diesem Jahr ist die codecentric AG wieder mit einigen Talks, einem Stand sowie im Programmkomitee vertreten.

Talks

Reaktives IoT

Gleich zu Beginn des ersten Konferenztages (4.6.) gibt Jochen Mader Einblicke in ein reaktives IoT mit MQTT, Vert.x und Kubernetes.

Abstract: Viele IoT-Infrastrukturen haben mit stark schwankenden Lastanforderungen zu kämpfen. Wo im einen Moment nur wenige Nachrichten pro Sekunde ankommen, können die Server schon Augenblicke später unter der Last zusammenbrechen. Die elastische Skalierbarkeit von Cloud-Infrastrukturen ermöglicht es uns, auf solche Varianzen zu reagieren. Hier hat sich Kubernetes als eine Art Lingua franca der Cloud-Deployments etabliert und erlaubt es uns, solche Anwendungen auf AWS, GCP, Azure oder Openshift zu managen.

Allerdings setzt dies auch den Einsatz von Frameworks voraus, die mit dieser Elastizität auch umgehen können. Eines dieser Anwendungsframework, das auch gleich einen MQTT-Server mitbringt, ist Eclipse Vert.x.

In diesem Talk werde ich zeigen, wie durch die Kombination von Vert.x und Kubernetes eine hochgradig skalierbare und rein auf Open-Source-Technologien basierende Anwendung für MQTT-Infrastrukturen entsteht. Der Vortrag wird von einem kompakten Beispiel begleitet, das am Ende dann sowohl in AWS als auch GCP lauffähig ist.

Industrie 4.0 mit Apache

Am Nachmittag des ersten Konferenztages berichtet Christofer Dutz über die neuesten Industrie-4.0-Projekte aus dem Apache-Universum, darunter das von ihm gestartete Apache PLC4X.

Abstract: Sobald auf die Daten industrieller Steuerungen zugegriffen werden soll, müssen sich Entwickler bisher üblicherweise in eine teure und proprietäre Welt begeben. Das Open-Source-Projekt Apache PLC4X (incubating) hat es sich zum Ziel gemacht, einen universellen Treiber-Stack für den Zugriff auf industrielle Steuerungen verschiedenster Typen zu implementieren. Damit ist es nun möglich, industrielle IoT-Applikationen zu implementieren und dabei unabhängig von der eingesetzten Hardware zu sein. 

Darüber hinaus liefert PLC4X auch Integrations-Module mit, die es erlauben, PLC4X nahtlos in anderen Frameworks einzusetzen. Vor allem für die Edge-Computing-Plattform Apache Edgent (incubating) ist hier die wohl spannendste Integration verfügbar, da es mit Edgent möglich ist, auf sehr kleinen Systemen sehr mächtige Streaming-Anwendungen zu implementieren. 

In diesem Talk will ich demonstrieren, wie einfach industrielles Edge Computing mit Apache PLC4X und Edgent sein kann.

MQTT

Der dritte Konferenztag ist ein Workshoptag, an dem unser Kollege Jens Deters gemeinsam mit Dominik Obermaier von der dc-square GmbH eine praxisnahe ganztägige Einführung in das IoT-Protokoll MQTT gibt.

Abstract: Dieser In-Depth-Workshop gibt eine Einführung in MQTT und zeigt im Detail die Funktionsweise des schlanken IoT-Protokolls. Anfang 2018 wurde die MQTT-Version 5 veröffentlicht, weshalb die Teilnehmer sich intensiv mit den Neuerungen beschäftigen werden.

Der Workshop besteht aus einem theoretischem Teil, der den Teilnehmern das Werkzeug in die Hand gibt, um im Anschluss selbst die Prinzipien von MQTT praktisch zu erforschen. Dabei wird auch das Ökosystem rund um MQTT beleuchtet, und im Anschluss gibt es einen praktischen Teil, bei dem die Teilnehmer selbst hands-on mit der Applikation MQTT.fx die Grundprinzipien von MQTT ausprobieren.

Dabei kommen praxisnahe Themen wie Security, Skalierung und Integration mit Fremdsystemen nicht zu kurz und werden im Detail mit den Teilnehmern diskutiert.

Ein Programmierteil rundet den Workshop ab, um das Gelernte in die Tat umzusetzen und bereits eine erste MQTT-Applikation zu entwickeln.

building IoT 2016

Unser Stand auf der 1. building IoT 2016

Stand mit Confluent

Als Goldsponsor der Konferenz wird die codecentric AG auch mit einem Stand vor Ort sein – gemeinsam mit ihrem Partner Confluent. Dort wird es spannende Demos zu Apache Kafka und dem Projekt PLC4X geben.

SmartBuildingBoard

Zudem zeigen Mitarbeiter der codecentric AG am building-IoT-Stand erstmals Details zu einem Office-Automation-Projekt am codecentric-Hauptsitz (s. Screenshot).

SmartBuildingBoard

Christina Zenzes, IT-Consultant, über das Projekt:

Ein vernetztes Headquarters ist nur dann sinnvoll, wenn die Bedienung intuitiv ist: Im Rahmen des SmartBuildingBoards zeigen wir, wie zahlreiche IoT Geräte, von der Lampe über den Temperatursenor bis zum smarten Kicker, über eine Benutzeroberfläche kontrolliert werden können. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf IoT-Geräte, sondern integrieren zusätzliche auch andere Services, wie beispielsweise die Google Calendar API, um den Belegungsstatus eines Raumes visualisieren zu können.

Die Visualisierung haben wir mithilfe von WebGL und React realisiert: Dies ermöglichte uns, das SmartBuildingBoard auf jedem Endgerät nutzbar zu machen und bot gleichzeitig die notwendige Freiheit, um moderne Bedienkonzepte zu erproben.

Das Backend ist über mehrere Microservices realisiert, welche die notwendigen Daten aggregieren. So sprechen wir neben der Google Calendar API auch mit einem MQTT-Broker, der uns die Kontrolle der verbauten IoT Geräte im Headquarter ermöglicht.

Außerdem am Stand: die bewährten Giveaways. Ein Besuch lohnt sich also allemal!

(DK)