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Triathleten Melanie Lüdorf und Stavro Petri: Mit eiserner Disziplin in die nächste Ironman-Saison

2017 bereiteten sie eine Gruppe von codecentricern auf den Palma de Mallorca Marathon vor – jetzt fällt für die beiden Triathleten Melanie Lüdorf und Stavro Petri der Startschuss in die Ironman-Saison 2018: Nach neun intensiven Trainingsmonaten wird Stavro am 01.07. den Ironman Austria in Kärnten und Melanie am 08.07.2018 den Ironman Deutschland in Frankfurt am Main bestreiten. Ihre eiserne Disziplin hat nicht nur für Athleten Vorbildcharakter. Wie bereitet sich das Paar aus Wuppertal auf den ersten Ironman der Saison vor? Wir haben die beiden Hochleistungssportler, die von codecentric unterstützt werden, nach ihrem Trainingsstand und ihren Zielen für 2018 gefragt.

„Wir setzen eigentlich auf das Bewährte. Wir achten sehr auf unsere Ernährung, die einerseits genügend Energie liefern muss, andererseits nicht belasten darf und die Regeneration unterstützt. Wir trinken schon seit Wochen keinen Alkohol mehr, obwohl wir leidenschaftliche Weintrinker sind“, so Stavro.

An Verzicht und eiserner Disziplin führt kein Weg vorbei, wenn man unter den besten fünf Prozent landen möchte, was sich die beiden als Ziel gesteckt haben. Gewissenhaftigkeit erfordert auch die Erstellung und Einhaltung des Trainingsplans. Bewährt hat sich, dass Melanie die Trainingspläne für Stavro erstellt und umgekehrt, wie die beiden mitteilen. „So kann man sein Pensum von bis zu 25 Stunden in der Woche einfach abspulen“, so Melanie. Froh sind die beiden Triathleten auch darüber, dass sie intensiv mit dem Lauftrainer und Physiotherapeuten Klaus Meyer zusammenarbeiten konnten, der frische Impulse und eine neutrale Perspektive ins Training einbrachte. „Mit ihm haben wir nochmal einen guten Sprung gemacht.“

Regeneration, Motivation, Variation

Stavro nutzt die verbleibenden Tage bis zu seinem Wettkampf, um sich von den letzten harten Wochen zu regenerieren. Unter Triathleten spricht man von „Tapern“, was übersetzt „Zuspitzung“ (der Form) bedeutet. Diese Taper-Phase dauert in der Regel zwei Wochen und ist deshalb besonders wichtig, da der letzte Belastungsblock sehr intensiv und mit 25 Stunden Training pro Woche auch äußerst umfangreich war. Wohlgemerkt: Die 25 Stunden pro Woche absolvieren die beiden neben ihrem regulären Job als Personal Trainer in ihrem eigenen Fitness-Unternehmen.

In den Taperwochen wird die Intensität beibehalten, aber der Umfang sowie die Anzahl der Trainingseinheiten wird heruntergeschraubt. Dies hat sich in der Trainingswissenschaft als die beste Art des Taperns erwiesen.

Melanie hat vergangenen Sonntag ihre letzte harte Trainingswoche abgeschlossen. Morgens standen 24 km Laufen auf dem Programm, nach dem Frühstück dann noch 4,5-5 Stunden Radfahren. Seit Montag befindet sie sich ebenfalls in der zweiwöchigen Taperphase, bevor sie dann am 08.07. in Frankfurt um 06.30 Uhr zu ihrem langen Renntag startet.

Wie gehen die beiden mit Motivationstiefs um?

Bei einer neunmonatigen Vorbereitung kommen die „ganz selten“ vor, wie die beiden berichten. „Dann ist es wichtig, sich das Ziel vor Augen zu führen.“

Einzig die ständige körperliche Müdigkeit erfordere zuweilen Überwindung, wenn es darum gehe, die nächste Trainingseinheit am Tag zu verrichten, so Stavro.

Ein klarer Vorteil ist, dass ihnen die Strecken in Kärnten und Frankfurt bereits weitestgehend bekannt sind. Allerdings ist jahreszeitbedingt mit sehr hohen Temperaturen zu rechnen. Da die beiden um jeweils ca. 13.00 Uhr auf die Laufstrecke gehen, um den abschließenden Marathon zu absolvieren, müssen sie zu diesem Zeitpunkt mental, aber auch physisch noch in Topform sein. Bedeutet im Klartext: viel trinken, viel Salz und ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen.

Als Triathlet entscheidet man sich natürlich bewusst für alle drei Disziplinen: Schwimmen, Radfahren, Laufen – diese Variation ist ja gerade das Faszinierende an der Sportart. Trotzdem wollten wir wissen: Gibt es eine Disziplin, auf die man sich als Ironman-Teilnehmer besonders freut?

„Uns machen alle Disziplinen enormen Spaß. Deswegen trainieren wir diese auch so gerne. Natürlich ist der Marathon am Ende hart, aber am schönsten, da man da die Menschenmengen und die Anfeuerungen am ehesten wahrnimmt. Schließlich kommt man ja nach dem Laufen ins Ziel. Von daher: das Laufen“, sind sich Stavro und Melanie einig.

Kärnten – Frankfurt – Hawaii?

Das Nonplusultra jeder Triathleten-Karriere ist die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Sowohl Melanie (wir berichteten) als auch Stavro sind bereits Ironman-WM-Finisher, konnten sich diesen Traum also bereits erfüllen. Ist Hawaii trotzdem nach wie vor ein Ziel?

„Das Ziel ist immer erst der zu absolvierende Ironman und diesen gesund abzuschließen. Bei einem solchen Tagesevent kann immer viel passieren. Auch in der Vorbereitung“, so Melanie. Stavro fügt hinzu „Wenn dann Hawaii rumkommt, ist das klasse. Hawaii ist und bleibt großartig und ist immer wieder das höchste Triathleten-Ziel – so auch für uns.“

Abhängig davon, ob sich einer der beiden für die WM auf Hawaii qualifiziert, wird Stavro diese Saison noch am Ironman Maastricht (5.8.) und Melanie an einem Rennen über die halbe Ironman-Distanz teilnehmen. Zudem haben beide bereits ihre Teilnahme beim Ironman Südafrika im April 2019 geplant.

Wir wünschen Melanie und Stavro viel Erfolg, beste Gesundheit und vor allem viel Spaß bei ihren Rennen!


(DK)