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Dritte codecentric conf: Warum in die Ferne schweifen…

Mob Programming, Business Ethics, Innovation, Diversität, Klimawandel, Progressive Web Apps, Test-driven Design – Bei der dritten codecentric conf, die kürzlich wieder in Soltau stattgefunden hat, hat sich einmal mehr gezeigt: Wir sind vielfältig interessiert, wir sind kritisch mit uns selbst und anderen, wir teilen gerne unser Wissen, aber vor allem sind wir ein großes Team.

Es ist gerade einmal drei Jahre her, dass wir uns zum ersten Mal in Soltau zusammengefunden haben, um drei Tage lang eine interne Unconference abzuhalten. Damals waren knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei. Inzwischen sind es schon fast doppelt so viele: Mit 180 codecentricern aus Deutschland, Bosnien, Serbien und den Niederlanden haben wir einen neuen Rekord geschafft.

Gruppenbild

Unternehmenskultur leben

Was passiert also, wenn man so eine Menge Leute drei Tage zusammen „einschließt“ und das ohne konkretes Programm? – Es entstehen spontan die wunderbarsten Gespräche, Wissen wird geteilt, man hat Spaß, aber streitet auch mal. Kurzum: Die Unternehmenskultur, die wir uns auf die Fahne geschrieben haben, mit malerischen Begriffen wie „Transparenz“, „Offenheit“, „Agilität“ und „Wertschätzung“, wird gelebt. Und zwar ganz von selbst und ohne irgendeine Direktion.

Ganz im Sinne einer Unconference konnten alle Mitarbeiter morgens Sessions vorschlagen. Und da unser Kerngeschäft Technik ist, machten eben solche Themen knapp die Hälfte des Programmes aus. Viele von uns hatten dabei mehr als ein Aha-Erlebnis: 1. Der Wissensschatz innerhalb der Firma ist unglaublich groß. 2. Viele von uns gehen regelmäßig zu namhaften Konferenzen und Workshops, um sich neues Wissen anzueignen. Dabei können wir uns gegenseitig so viel mehr, teils so viel besser, beibringen. – Ein Potential, das wir bisher nicht gebührend nutzen.
Warum also immer in die Ferne schweifen, wenn wir so viel Expertenwissen vor Ort haben?!

Wir hinterfragen nicht nur Technik

Aber auch für die „weichen“ Themen gab es wieder sehr viel Raum: Was sind eigentlich unsere ethischen Grundsätze, wenn es um Kundenprojekte geht bzw. darum, Kunden abzulehnen, wenn ihr Geschäftsmodell nicht unseren Moralvorstellungen entspricht? Und wie geht jeder einzelne Mitarbeiter mit seinem persönlichen Veto-Recht verantwortungsvoll um?

Was können wir als Firma tun, um dem Klimawandel entgegenzuwirken? (Spoiler: Sehr viel!)

Wie können wir uns in der globalen Kommunikation verbessern – denn wichtiges Wissen ist ja nicht nur technischer, sondern auch organisatorischer und sozialer Natur? Hier nutzten einerseits Abteilungen, wie z. B. unsere Labs-Teams oder auch das Innovations-Management die Gelegenheit, sich vorzustellen. Andererseits wurde auch viel darüber gesprochen, welche Informationen fehlen und wo wir uns mehr Transparenz voneinander wünschen.

Sind wir noch WIR?

Eine der wichtigsten Fragen, die wir uns als codecentric aber immer wieder stellen: Sind wir mit inzwischen fast 500 Mitarbeitern eigentlich noch in der Lage, ein geteiltes Wir-Gefühl zu pflegen?

Nach drei Tagen codecentric conf dürfen wir diese Frage mit einem klaren JA beantworten – ganz ohne hier eine schöne heile codecentric-Welt propagieren zu wollen. Wir sind nicht immer einer Meinung, und es ging immer wieder auch durchaus heiß her in drei Tagen Konferenz. Aber in jeder funktionierenden Familie wird gestritten, oder man braucht mal eine Pause voneinander. Entscheidend ist, dass man andere Meinungen zulässt und akzeptiert, respektvoll miteinander umgeht und vor allem hinterher wieder zusammen lachen kann. Wir konnten uns einmal mehr gegenseitig beweisen, dass Vertrauen und Offenheit bei uns keine leeren Phrasen sind – egal, ob der Vorstand dabei sitzt, die Personalabteilung oder die eigenen Team-Kollegen.

Gezeigt hat sich das zuletzt auch, indem wir nach langen Konferenztagen schließlich beim gemeinsamen Essen, Whiskey-Tasting, Karaoke, Tischtennis, Brettspielen oder coden wieder ganz unbeschwert einfach nur das fröhliche Zusammensein gepflegt haben.

Was bleibt nun nach drei Tagen codecentric conf zu sagen? – Wir werden es nicht müde, uns immer wieder zu verbessern, weiterzuentwickeln und selbst herauszufordern. Und dabei versuchen wir – so weit es geht – Hand in Hand zu gehen. Dass das bei 500 Mitarbeitern inzwischen schwierig, vielleicht sogar schon unmöglich, geworden ist, mag sein. 180 von uns, die sich vorher nicht unbedingt alle kannten, sind jedenfalls Hand in Hand nach diesem gemeinsamen Wochenende auseinandergegangen.

(CK)