In Karlsruhe ist codecentric mehr als die Summe seiner Teile – die Mitarbeiter bestimmen die Entwicklung des Standorts aktiv mit

Direkt neben dem ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) wird hier seit 2013 Vertrauen in die Kompetenz der codecentricer gelegt, indem auf Augenhöhe gearbeitet wird. Wir setzen auf Knowledge Sharing: Karlsruher Kollegen halten die meistbesuchten Vorträge auf der größten NoSQL-Konferenz der Welt.
Bei uns gibt es keine Beschränkungen auf fachliche Rollen, denn bei codecentric zählt Können mehr als der Jobtitel. Wenn du gern zu unserem Team gehören würdest, wirf einen Blick auf unsere aktuellen Stellen – auch Initiativbewerbungen sind uns immer willkommen!

Interview - Achim Nierbeck, Standortleiter Karlsruhe

Wie bist du zu codecentric gekommen?

Ich kannte codecentric schon zu der Zeit, als ich noch ihr Kunde war. Mich hat immer schon die Professionalität und das Wissen bei codecentric fasziniert. So habe ich über die Jahre die codecentric AG immer im Auge behalten und war dann doch erstaunt, als es eines Tages hieß: „Hast du Lust, uns näher kennenzulernen?“ Darauf bin ich gleich eingegangen und seit Herbst 2014 Teil von codecentric.

Was sind deine konkreten Aufgaben als Standortleiter/Teamleiter?

Stefan Siprell, unser vorheriger Standortleiter, hat das Ganze mal schön zusammen gefasst:
„Meinen Kollegen aus dem Weg gehen – und das meine ich positiv! Adrian Cockroft ist hier eine Quelle der Inspiration: Behandelt die Kollegen wie Erwachsene. Sie werden das Richtige tun, wenn man sie (in Ruhe) lässt. Es fängt damit an, dass ich als Standortleiter Druckerpapier und Kaffee bestelle. Es manifestiert sich darin, dass die Kollegen sich ihre eigenen Wunschthemen aussuchen und besetzen. …“

Ich habe über die Jahre die unterschiedlichsten Chefs gehabt. Zwei davon sind mir besonders positiv im Gedächnis geblieben. Einer davon ist Stefan. Ich versuche es im Grunde wie beide zu handhaben. Viele persönliche Entwicklungsfreiräume zu geben. Da zu sein, wenn man benötigt wird, und sich ansonsten leise im Hintergrund aufhalten. Außerdem ist es meine Aufgabe, die Kunden zu suchen, die den Qualifikationen der Kollegen entsprechen, um den besten „Match“ zu finden. Das ist eine komplett neue Herausforderung für mich.

Mal von den gerade genannten Aufgaben abgesehen – was erwartet dein Team von dir und welche Entwicklungsaufgaben siehst du für dich selbst?

Mein Team erwartet von mir eine gewisse Transparenz, dafür kann ich mich jederzeit auf das Team verlassen. Es ist ein Geben und Nehmen. Für mich persönlich gibt es noch unendliche viele Entwicklungsaufgaben, aber die wichtigste für mich ist es immer noch, den besten Match zwischen Mitarbeitern und Anforderungen im Projekt zu finden. Davon abgesehen stelle ich den Anspruch an mich selber, dass alle Kollegen gerne bei uns arbeiten, und auch, wenn sie mal nicht fünf Tage im eigenen Office sein können, tief beim Standort verwurzelt zu sein.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die Kollegen und Kolleginnen?

Unser Anspruch ist es, dass jeder Kollege gerne morgens zur Arbeit geht. Manche Leute freuen sich total darüber, große Cluster zu betreiben, andere Kollegen wollen lieber mit modernen Technologien arbeiten. Hier soll jeder die Möglichkeit bekommen, sich mit seinen Ideen einzubringen und auszutoben. So bilden sich mittlerweile Arbeitsgruppen, um gemeinschaftliche +1-Projekte zu machen und gemeinsam zu lernen.

Seit wann gibt es euren Standort?

Wir haben codecentric Karlsruhe 2013 gegründet.

Wie viele Teammitglieder arbeiten heute hier?

Stand Anfang 2018:
20 Consultants (2 weitere sind schon eingeplant)
2 Studenten
1 Vertrieblerin
1 Person vom Marketing (demnächst auch mehr)

Und ich als Standortleiter, ab und zu ist auch noch Stefan, unser vorheriger Standortleiter, hier.

Wie ist die geographische Lage des Büros?

Wir sind im Areal des ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie).

Wie wahrscheinlich ist der Einsatz in der eigenen Region für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Unser Ziel ist es, fünf Nächte pro Woche zu Hause zu schlafen. Schaffen wir mittlerweile recht gut.

Alle unsere Standorte sollte eine gemeinsame Unternehmenskultur verbinden. Trotzdem wäre es schön, wenn du die individuellen Besonderheiten eures Standortes einmal hervorgehoben könntest.

Der ehemalige Standortleiter Stefan sagte hierzu mal:

„Wir arbeiten sehr eng mit Technologie-Anbietern aus den USA zusammen. Da es in Karlsruhe relativ wenige Kunden gibt, mussten wir uns ein solch spezifisches Wissen aneignen, damit überregionale Kunden uns zu unseren Konditionen einstellen: viel remote arbeiten, Vier-Tage-Woche etc. Das ist uns in der Zwischenzeit aber sehr gut gelungen.“

Das gilt auch heute noch. Wir arbeiten nicht nur für Kunden vor Ort, sondern auch für Kunden, denen klar ist, dass es auch funktioniert, nicht unter direkter Kontrolle zu stehen.

Welche Themen (technisch) werden an eurem Standort besonders getrieben?

Wir beschäftigen uns mit allem rund um Big Data, Streaming, Cloud, MachineLearning, AI und Computer Vision.

Welche Community-Events/Meetups werden von euch derzeit gehostet (z.B. Scala User Group, Agiler Stammtisch, o.ä.)?

Wir sind immer offen für Neues, daher haben wir viele unterschiedliche Meetups zu Gast bei uns in unserem echt coolen Meetup-Raum. Unter anderen die Karlsruher WebTechNight, das AWS Meetup, Computer Vision Karlsruhe, Karlsruhe Big Data Meetup und viele mehr.

Wo wird der Standort in 2-5 Jahren stehen und was sind die lokalen Ziele?

Wir möchten die deutsche IT gestalten. Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt und die Gesellschaft insgesamt grundlegend verändern. Die Energiewende wird Energie immer billiger und gesünder machen. Die Wertschöpfungsketten werden immer stärker durch IT getrieben. Deutschland ist ein Land der Maschinenbauer und die nächste Generationen an Maschinen wird sehr viel intelligenter sein müssen. Daher freuen wir uns unheimlich, dass Big Data und IoT endlich nach Deutschland kommen. Wir sind bereit.