codecentric Nürnberg – unser jüngster Standort, frisch im Aufbau

Mitten in der Altstadt, im Coworking Nürnberg, hat codecentric 2016 seinen neuesten Standort gegründet. Unsere Mitarbeiter waren bisher Teil des Team München und wollen nun vor Ort unsere Kunden auf ihrem Weg in die Digitalisierung begleiten. Dem codecentric Spirit entsprechend setzen wir dabei zu 100 % auf Agilität und vertrauen auf die Selbstorganisationsstärke unserer Kollegen.
Wen es reizt, mit Leidenschaft aktiv am Aufbau unseres neuen Standorts teilzuhaben, der findet auf unserer Karriereseite alle nötigen Informationen. Auch Initiativbewerbungen sind uns jederzeit willkommen!

Interview - mit Thomas Scherm, Standortleiter Nürnberg und unserer Standort Startaufstellung Jens Deters, Jochen Mader und Reinhard Prechtl

Bitte stellt euch doch zu Beginn einmal kurz vor!

Jens: Ich wohne mit meiner Familie seit 2003 in Erlangen und seit mittlerweile etwa 20 Jahren bin ich im IT-Umfeld in verschiedensten Rollen unterwegs (Software-Entwickler, Trainer, Consultant, Projektleiter und Produktmanager). Im April 2015 hab ich bei codecentric als Senior IT-Consultant begonnen und bin im Umfeld Microservice- und Fast Data-Architekturen sowie Digitale Transformation tätig.

Reinhard: Ich bin seit April 2016 als IT-Consultant bei der codecentric und wohne seit Ende 2015 in Nürnberg. Meine Steckenpferde sind die Themen Software-Craftsmanship, Clean Code und Testing, technologisch bin ich vor allem im JVM Bereich, speziell im Spring-Universum, zuhause.

Jochen: Mein erstes Stück Code habe ich vor mittlerweile 25 Jahren verkauft. Seither habe ich in verschiedenen Start-ups und später im Consulting gearbeitet. Im Juni 2014 kam ich dann als Lead IT Consultant zu codecentric. Seither unterstütze ich unsere Kunden mit Architekturreviews und der Umsetzung komplexer Microservice- und Fast Data-Anwendungen.

Wie seid ihr zur codecentric gekommen?

Jens: Ich war sehr gelangweilt und mir wurden keine nennenswerten Möglichkeiten gegeben, mich wirklich weiterzuentwickeln. Als ich in meiner Freizeit eigene Projekte startete und begann, in der Community aktiver zu werden, wurde mir immer klarer, wie sehr ich Gefahr lief, in einer technologischen Sackgasse zu landen.
codecentric war mir durch Konferenzen und die Community schon länger ein Begriff. Da kam mir die Nachricht, dass codecentric einen Standort in der Metropolregion plant und damit die Aussicht auf Projekteinsätze in der Umgebung gut standen, gerade recht.

Reinhard: Ich bin aus privaten Gründen von Berlin nach Nürnberg gezogen. Nach einem kurzen Exkurs zu einem großen Beratungsunternehmen, bei dem ich ziemlich unzufrieden war, bin ich dann im April 2016 zur codecentric Niederlassung in München gewechselt. codecentric kannte ich schon aus Berlin und neben dem Ruf als hochinnovatives Unternehmen waren für mich natürlich auch die schon damals existierenden Pläne für eine Standortgründung in Nürnberg sehr interessant.

Jochen: Ich stand vor der Wahl, mich stärker in Richtung Management zu entwickeln oder mich neu zu orientieren. Nachdem ich mich für Letzteres entschieden hatte, ging ich auf die Suche nach einem Arbeitgeber, der mir sowohl Raum für meine persönliche Entwicklung gibt und mich auch mit interessanten Aufgaben fordert. Als ich dann einige codecentricer auf Konferenzen kennengelernt hatte, stand meine Entscheidung fest. Und da bin ich nun und habe meinen Spaß.

 

Ihr habt es schon angesprochen, codecentric gründet jetzt einen Standort in Nürnberg. Gibt es besondere Gründe für die Metropolregion?

Reinhard: Wir haben schon heute einige große Kunden in Nürnberg und Umgebung, eine Standortgründung ist letztendlich für uns die Konsequenz. Für diese Projekte sind aber noch einige Kollegen aus anderen Standorten im Einsatz. Für uns ist es wichtig, dass wir nicht die ganze Woche unterwegs sind; wir wollen ein Umfeld bieten, in dem man sich nicht zwischen Job und Privatleben entscheiden muss.

Jens: Die Metropolregion Nürnberg beheimatet Unternehmen unterschiedlichster Branchen, vom kleinen Mittelständler bis zu Großkonzernen. codecentric pflegt hier bereits seit einigen Jahren enge Kontakte zu Unternehmen und die Erfahrung zeigt, dass viele organisatorisch und in Sachen IT großen Aufholbedarf haben. Vor allem die Digitalisierung und die Umstellung auf agile Vorgehensweisen machen den Firmen zu schaffen. Wir wollen die Unternehmen in der Region dabei unterstützen, ihre IT-Landschaft nachhaltig zukunftsfähig auszurichten.

Jochen: Wir sind schon seit geraumer Zeit im Raum Nürnberg aktiv und merken ein ständig wachsendes Interesse an uns. Da wir auch gleichzeitig versuchen, unseren Kollegen weite Reisen zu ersparen, war es ganz logisch, das Projekt “Standort Nürnberg” anzugehen.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die Kollegen und Kolleginnen?

Reinhard: codecentric bietet durch viele interessante Projekte und das 4+1 Konzept ja sowieso ideale Bedingungen, sich weiterzuentwickeln. Dadurch, dass wir die Niederlassung in Nürnberg gerade neu aufbauen gibt es natürlich zusätzlich eine Menge an Möglichkeiten, was wir hier machen können.

Jens: Ganz allgemein gesprochen kann ich sagen, dass codecentric ein hohes Maß an persönlicher Weiterentwicklung bietet. Wir arbeiten in spannenden Projekten mit modernsten Technologien und Frameworks, die Aufgabenstellungen sind sehr abwechslungsreich und ermöglichen eine steile Lernkurve. Und ein großes Gut ist bei uns der “+1-Tag”. Jedem Mitarbeiter steht ein Tag pro Woche zur absolut freien Verfügung, um sich weiterzubilden, neue Technologien auszuprobieren, an eigenen oder gemeinschaftlichen Projekten zu arbeiten, Artikel zu schreiben oder auf Konferenzen zu fahren! Wie ein jeder seine +1-Zeit gestaltet, bleibt komplett ihm oder ihr überlassen. Dieses Angebot ist ein wichtiger Bestandteil unserer Firmenkultur.

Jochen: Das Erste, das man zu hören bekommt, wenn man mit Entwickler/innen über codecentric spricht, ist das 4+1-Konzept. 20 % unserer Arbeitszeit stehen zur eigenverantwortlichen Weiterentwicklung zur Verfügung. Allerdings handelt es sich hier nur um die sichtbarste Ausprägung unseres Kernprinzips: Selbstverantwortung. Viele der Themen, in denen wir heute als Spezialisten gehandelt werden, entstanden durch Kollegen, die ihre Zeit darauf verwandten das Thema aufzubauen. Beispiel hierfür sind Fast Data, Resilience-Beratung, Elasticsearch, Microservices, Reactive Architectures, … Die Freiheit, eigene Themen aufzubauen und selbstverantwortlich seine Weiterbildung zu organisieren, sind aus unserer Sicht die wichtigste Grundlage – sowohl für die Weiterentwicklung unserer Kollegen als auch von codecentric selbst.

Wie viele Teammitglieder arbeiten heute hier?

Reinhard: Wir starten momentan zu dritt in Nürnberg. Das soll natürlich nicht so bleiben und wir stehen im Moment in Kontakt mit einigen heißen Kandidaten, mit denen wir uns hier verstärken möchten. Dadurch, dass wir alle bisher in der Niederlassung München zuhause waren, können wir natürlich auch auf unsere Kollegen dort zurückgreifen. Durch die räumliche Nähe ist es uns sowieso ein Anliegen, hier möglichst viel Austausch zu schaffen.

Welche Eigenschaften sind euch bei neuen Kollegen besonders wichtig?

Reinhard: Wir legen ja grundsätzlich sehr viel Wert auf Leidenschaft und Selbstorganisation. Gerade in Nürnberg suchen wir Kolleginnen und Kollegen, die Lust darauf haben, einen Standort von Anfang an mit aufzubauen. Dazu gehört unter anderem, in der ein oder anderen Weise für codecentric sichtbar zu sein.

Wie ist die geographische Lage des Büros (zentral, nähe zum Hauptbahnhof…)?

Jochen: Wir haben unser Büro im Coworking Nürnberg, das liegt zentral in der Altstadt am Josephsplatz und ermöglicht uns einen engen Austausch mit der lokalen Community. Vom Hauptbahnhof ist man zu Fuß in ungefähr 10 Minuten bei uns.

Wie wahrscheinlich ist der Einsatz in der eigenen Region für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Reinhard: Wir haben wie gesagt schon einige Kunden hier in der Region und befinden uns damit in der glücklichen Lage, unsere Kollegen nicht unbedingt in auswärtigen Projekten unterbringen zu müssen.

Thomas: Stimmt, unser Ziel ist es, einen lokalen Projekteinsatz von mindestens 80 Prozent zu erreichen.

Jochen: Es ist uns sehr wichtig die Mitarbeiter eines Standorts auch in der Nähe des Selbigen einzusetzen. Ich denke mal die Antwort von Thomas untermauert das.

Welche Themen werden an eurem Standort besonders getrieben?

Reinhard: Wie an allen Standorten hängt das sehr von den persönlichen Interessen und den aktuellen Projekten ab. Ich persönlich bin im Java-Umfeld zuhause, besonders im Spring-Universum. Wichtig sind mir auch die Themen REST und Hypermedia, Software-Craftsmanship und Software-Testing. Diese Themen sind natürlich auch alle in meinem derzeitigen Projekt relevant. Darüber hinaus verfolge ich auch seit einiger Zeit die Entwicklung der Programmiersprache Kotlin.

Jochen: Mir persönlich liegen Themen wie Domain Driven Design, Reactive Programming und verteilte Systeme sehr am Herzen, weshalb diese definitiv eine Rolle spielen werden. Dies spiegelt sich auch schon in den aktuell laufenden Projekten wider.

Jens: Wir werden hier auch weiterhin sehr stark Themen wie Cloud Computing/Cloud Infrastruktur und Unterstützung bei der Umstellung auf agile Vorgehensweisen und digitale Transformation voranbringen.

Welche Community-Events/Meetups werden von euch derzeit gehostet (z.B. Scala User Group, Agiler Stammtisch, o.ä.)?

Reinhard: Das Thema Community ist uns sehr wichtig, deshalb haben wir im vergangenen Oktober das Devops-Camp als Sponsor unterstützt und beim Software Engineering Camp im November haben wir einige Sessions veranstaltet. Auch bei der Softwerkskammer und bei der Java-Usergroup sind wir regelmäßig zu Gast. 2017 werden wir darüber hinaus als Sponsor beim Herbstcampus in Nürnberg vertreten sein und wir planen zusammen mit Partnern aus der Region eigene Veranstaltungen.

Wo wird der Standort in 2-5 Jahren stehen und was sind die lokalen Ziele?

Thomas: Als Verantwortlicher für den Nürnberger Standort möchte ich den Aufbau begleiten und den Standort eigenständig machen. Wenn es super läuft, kann ich die Gesamtverantwortung in zwei bis drei Jahren in Nürnberger Hände legen. Wir wollen erreichen, dass der Nürnberger Standort, ebenso wie der in München, dafür steht offen, kritisch und konstruktiv Kunden bei ihrem Weg in die Digitalisierung technologisch zu unterstützen. Oder anders gesagt: Wir wollen mit coolen Kunden coole Sachen machen!

Reinhard: Und mit coolen neuen Kolleginnen und Kollegen. Unser Anspruch ist es, in Nürnberg einen Standort zu entwickeln, der in der Region als Top-Adresse für Softwareentwickler bekannt ist. Wie Thomas schon sagte: Wir wollen nicht nur Projekte abarbeiten, wir wollen dabei gestalten und auch unbequem sein! Dafür suchen wir Leute mit dem entsprechenden Mindset!