Solingen – Firmenzentrale und Heimat der codecentric

Seit Dezember 2016 beherbergt der Neubau in direkter Nähe zum Hauptbahnhof knapp 200 Mitarbeiter aus den Bereichen Consulting und Verwaltung.
Schon seit der Gründung 2005 ist unser Team stolz darauf, professionell und erfolgreich die agile Softwareentwicklung in der IT voranzutreiben.
Wir sind überzeugt, dass Wissen mehr wert ist, als der Titel auf der Visitenkarte. Darum setzen wir auf Knowledge Sharing und selbstverantwortliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe, was unsere Mitarbeiter besonders schätzen. Bei codecentric suchen wir immer nach guten Leuten, hier findest du unsere aktuellen Stellenanzeigen.

Interview - Lars Rückemann, Standortleiter Solingen

Wie bist du zur codecentric gekommen?

Lars: Nach Studium, Ausbildung und ersten Jobs in der Telekommunikationsbranche habe ich einem Münchner Start-up dabei geholfen, deren Düsseldorfer Standort zu eröffnen. Hier war mir bereits früh klar, dass ich schnelle, agile Prozesse bevorzuge. Die Entwicklung von codecentric habe ich von Anfang an verfolgt, und dabei ist mir aufgefallen, dass agile Softwareentwicklung hier sehr professionell und erfolgreich betrieben wird. Die Aussicht, bei codecentric auf kompetente Kollegen zu treffen und selbst Einfluss auf die Unternehmensentwicklung nehmen zu können, hat mich dazu veranlasst, mich zu bewerben. In den vergangenen Jahren hatte ich dann das Glück, in ganz unterschiedlichen Rollen arbeiten zu dürfen.

Was sind deine konkreten Aufgaben als Standortleiter/Teamleiter?

Lars: Ich sehe mich als Ansprechpartner für die Kollegen und kümmere mich um organisatorische Themen bei der Projektabwicklung. Von Vertriebs-Terminen über Angebotserstellung bis hin zum Team Setup ist alles dabei. Wichtig ist mir auch, dass sich Mitarbeiter gemäß ihren Interessen weiterentwickeln können und ihre Projekteinsätze und Themen der jeweiligen Lebenssituation entsprechen. Standortübergreifend ist es aktuell eine große Herausforderung, unsere Unternehmenskultur bei dem starken Wachstum aufrecht zu erhalten. Hier versuche ich mich so gut es geht einzubringen und meine Erfahrungen aus den letzten Jahren an Kollegen weiterzugeben.

Mal von den gerade genannten Aufgaben abgesehen – was erwartet dein Team von dir und welche Entwicklungsaufgaben siehst du für dich selbst?

Lars: Die Frage, was mein Team erwartet, stellt ihr besser dem Team. Meiner Ansicht nach wird von mir erwartet, als Ansprechpartner da zu sein, wenn man mich braucht und mich ansonsten zurückzuhalten. Wir haben eine Kultur, in der Entscheidungen von den Teams und jedem Einzelnen selbst getroffen werden. Ich werde also nicht als Entscheider, sondern maximal als Gesprächspartner benötigt. Ich selbst erwarte von den Teams, dass sie im Sinne der codecentric handeln und sich melden, wenn es Probleme und Unstimmigkeiten gibt. Wenn die gegenseitige Erwartungshaltung allen bekannt ist, funktioniert dieses Modell ganz gut.

Als Aufgabe für meine persönliche Weiterentwicklung sehe ich es, Möglichkeiten zu finden, auch bei einem weiter wachsenden Unternehmen unsere Kultur aufrechtzuerhalten. codecentric wird sich weiterentwickeln und verändern müssen. Wir befinden uns aktuell in einer Phase, in der wir entweder den einfachen, klassischen Weg wählen, oder unseren eigenen, individuellen Weg finden. Ich sehe es als meine Aufgabe, hier Optionen aufzuzeigen, die für uns als codecentric funktionieren.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die Kollegen und Kolleginnen?

Lars: Wir haben sehr unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten, auch wenn wir flache Hierarchien haben. Kollegen können sich im Bereich von Technologien spezialisieren und dadurch Experten in einem bestimmten Bereich werden. Wir haben auch die Möglichkeit, ganz neue Themen zu entdecken, diese für codecentric zu erschließen und in Projekten nutzbar zu machen. Auf der anderen Seite gibt es auch für Nicht-Techniker viele Möglichkeiten, sich im Bereich der Projektorganisation, Teambildung und der agilen Methoden weiterzuentwickeln. Wir unterstützen schon heute die gesamte Wertschöpfungskette in der Softwareentwicklung. Das beginnt mit dem Finden von innovativen Ideen bspw. mit Design Thinking und erstreckt sich über alle Disziplinen der Entwicklung bis hin zum Betrieb. In jeder der Disziplinen gibt es Verbesserungspotentiale und immer wieder neue Trends, die wir bewerten und ausprobieren müssen. Hier ist für jeden was dabei, und wir haben im Rahmen unserer 20 %-Zeit die Möglichkeit, uns gemäß der eigenen Interessen das richtige Thema herauszusuchen.

Seit wann gibt es euren Standort?

Lars: codecentric wurde in Solingen im Jahr 2005 gegründet.

Wie viele Teammitglieder arbeiten heute hier?

Lars: In Solingen sind wir 87 Consultants (Stand Ende 2016). Darüber hinaus sitzen in Solingen auch unsere Teams, die sich um Finanzen, Personal und Marketing kümmern.

Wie ist die geographische Lage des Büros?

Lars: Ende 2016 haben wir unseren Neubau bezogen, der in unmittelbarer Nähe zum Solinger Hauptbahnhof liegt. In weniger als einer halben Stunde Fahrtzeit kommt man sowohl nach Düsseldorf als auch nach Köln.

Wie wahrscheinlich ist der Einsatz in der eigenen Region für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Lars: Sehr wahrscheinlich. Es gibt aktuell keinen Mitarbeiter, der dauerhaft außerhalb der Region eingesetzt ist. Nur wenige Mitarbeiter sind in Projekten eingesetzt, die es erfordern, wenige Tage im Monat zu reisen.

Alle unsere Standorte sollte eine gemeinsame Unternehmenskultur verbinden. Trotzdem wäre es schön, wenn du die individuellen Besonderheiten eures Standortes einmal hervorheben könntest.

Lars: In Solingen sind wir in der Situation, der älteste und größte Standort der codecentric zu sein. Dadurch haben wir bereits langjährige Kundenbeziehungen, die es uns ermöglichen, die Basis für das weitere Wachstum der codecentric bereitzustellen.

Welche Themen (technisch) werden an eurem Standort besonders getrieben?

Lars: Wir sind Themen-Treiber in den Bereichen Enterprise-Systeme, Continuous Delivery, Spring und Microservice-Architekturen. In Solingen ist auch unser Bereich cloudcentric angesiedelt, in dem wir die Themen rund um Cloud-Aufbau und Automatisierung von Infrastruktur vorantreiben.

Welche Community-Events/Meetups werden von euch derzeit gehostet (z.B. Scala User Group, Agiler Stammtisch, o.ä.)?

Lars: Wir haben diverse Stammtische und User Groups zu unterschiedlichen Themen ins Leben gerufen und organisieren einige Events mit Startups. Regelmäßig finden intern Dev-Friday- und Lean-Coffee-Veranstaltungen statt.

Wo wird der Standort in 2-5 Jahren stehen und was sind die lokalen Ziele?

Lars: Wir wollen weiter wachsen und stehen vor der Herausforderung, auch in einem Unternehmen mit noch mehr Mitarbeitern die agilen Werte leben zu können. In einigen Jahren werden wir eine Organisationsform gefunden haben, die uns genau das ermöglicht. Inhaltlich werden wir zusätzlich zu unserem heutigen Portfolio mehr als Lösungsanbieter für die komplette Umsetzung fachlicher Aufgabenstellungen auftreten.