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JIRA Core/Software 7.3 und JIRA Service Desk 3.3

Direkt zum Start des neuen Jahres veröffentlicht Atlassian die neuen Versionen von JIRA und JIRA Service Desk. Was machen die aktualisierten Versionen für Sie als Kunden interessant? Dazu schauen wir uns die drei Applikationen Core, Software und Service Desk einmal genauer an:

JIRA Core

Mit Veröffentlichung der Version 7.3 verlässt der neue Rich Text Editor den Labs-Status und ist als Default eingerichtet. Der User wird mittels des Editors in die Lage versetzt, seine Texte zum einen im Visual Mode (What You See Is What You Get) oder zum anderen im Text Mode zu verfassen. Im Text Mode können entsprechende Inhalte noch mittels der Auszeichnungssprache Markdown stilistisch verändert werden.
Auch im Bereich der Projektadministration hat Atlassian eine Neuerung eingebaut. Hier werden nun die Projektadministratoren in die Lage versetzt, Arbeitsabläufe innerhalb des Projektes anzupassen. Dies funktioniert aber nur mit Workflows, die nicht mit anderen Projekt geteilt werden oder Systemstandardarbeitsabläufe sind.

Ebenso können Projektadministratoren keinen neuen Status innerhalb der Arbeitsabläufe erstellen oder gar löschen. Auch können Projektadministratoren an den Übergängen nur Änderungen beschränkt auf Standardfunktionen wie Erstellen, Aktualisieren oder Löschen vornehmen. Damit JIRA-Administatoren einen Überblick über Änderungen an den Arbeitsabläufen erhalten, bietet Atlassian entsprechende Hilfe durch lokal ausführbare Skripte oder ein neues Ereignis „Arbeitsablauf“ an.

Im Zuge der Installation oder des Upgrade auf die Version 7.3 wird JIRA ab sofort nicht sofort starten, sondern dies wird in einem weiteren Installationsschritt abgefragt. Diese Erweiterung wird vor allem für AWS-Installationen benötigt. Ebenfalls ist es nun möglich, beim Start der JIRA Instanz alle oder nur bestimmte Add-ons über die Kommandozeile auszuschalten.

JIRA Software

Neben den beschriebenen Erweiterungen von Core gab es für JIRA Software nur Neuerungen bei der DataCenter Edition. Das bisher separat erhältliche SAML Single Sign-on Add-On wurde nun integriert. Ebenso wird die Möglichkeit des „Zero-Downtime-Upgrade“ zur Verfügung gestellt.

Mit diesem Feature ist nun möglich einzelne Knoten eines Clusters mit verschiedenen Versionen von JIRA innerhalb der Phase des Upgrades zu betreiben.

JIRA Service Desk

Bisher war es ja nicht möglich direkt mit JIRA Service Desk möglich die Kunden entsprechend zu gruppieren. Mit neuen Version 3.3 bietet Service Desk nun die Möglichkeit die Kunden nach Organisationen zu gruppieren. Innerhalb dieser Organisationen ist nun möglich als Kunde innerhalb einer Organisation Zugriff auf die gesamten Tickets der Organisation zu bekommen. Ebenso können Tickets innerhalb der Organisation geteilt werden.

Um die Emailbenachrichtigungen auf einfache Art und Weise an die Corporate Identity anpassen zu können, wurde in der neusten Version durch benutzerdefinierte Benachrichtigungen pro Service Desk geschaffen. Die Steuerung der Benachrichtigungen erfolgt über die schon bekannten Regeln.
Waren es bisher nur Administratoren, die Ankündigungsbanner ins Portal hinzufügen konnten, ist es in der neuen Version 3.3 per Konfiguration auch für Agenten möglich.

Fazit

Im Großen und Ganzen ein lohnenswertes Versionsupgrade, da es einige Verbesserung in der Pflege von Projektarbeitsabläufen für die Projekt Administratoren bietet. Der Service Desk macht mit den beschriebenen Neuerungen einen deutlichen Schritt nach vorne für den Einsatz im Enterprise Bereich.

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Daniel Grycman
Agile Solutions Consultant

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