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Im Focus: qualifizierter, praxistauglicher Nachwuchs

Es lohnt sich, den leistungsbereiten und begabten Nachwuchs schon in der Ausbildung höher zu qualifizieren.

Im Rahmen der more4fi-Zusatzqualifikation erhalten künftige Fachinformatiker vertieftes Methoden-, Fach- und Praxiswissen und lernen in realen Projekten. So sind sie bereits nach Ausbildungsende projekterprobt und vielfach einsetzbar.

Zielgruppe für die Zusatzqualifikation sind leistungsbereite Abiturienten und Schüler einer höheren Handelsschule, die den Einstieg in eine Berufskarriere über den dualen Ausbildungsberuf suchen. Sie sollten folgende Fähigkeiten mitbringen:

  • ausgeprägte Leistungsbereitschaft und -fähigkeit
  • selbstgesteuertes Lernen
  • eigenständige Informationsrecherche und -organisation
  • gutes Zeitmanagement
  • mediale Kompetenz

 

Die Ausbildung: Konzept und Umsetzung

Die more4fi-Verbundausbildung erweitert die duale Ausbildung zu einer Ausbildungstrias: Zu den beiden Säulen betriebliche Praxis und Berufsschule gesellt sich als dritte Säule die more4fi-Zusatzqualifikation (ZQ).

Organisation

Die Teilnehmer eines Jahrgangs werden in eigenen Verbundklassen zusammengefasst. Dies gilt sowohl für die more4fi-Zusatzqualifikation als auch für die Berufsschule. Der Lehrplan der Berufsschule ist entsprechend auf die Inhalte der more4fi-Zusatzqualifikation abgestimmt. Das Gesamtkonzept wurde unter Einbezug von IHKs, Prüfungsausschüssen, Berufsschulen und Arbeitskreisen entwickelt.

Lernen in Theorie und Praxis

Die Verbundausbildung umfasst rund 110 Seminartage. Sie werden in mehrwöchigen Blockseminaren zusammengefasst, die jeweils zu Beginn eines Ausbildungsjahres stattfinden.

Die more4fi-Zusatzqualifikation vertieft die aktuellen Fachthemen und vermittelt die berufsspezifische Lösungs-, Beratungs-, Methoden- und Sozialkompetenz. Hinzu kommen Praxiseinsätze, die jeder Verbundpartnerbetrieb autonom steuert. Ein wichtiger Punkt in den more4fi-Zusatzqualifikations-Projekten ist das arbeitsprozessorientierte Lernen. Unterstützt werden die künftigen Fachinformatiker dabei durch fachliche Berater und lernprozesserfahrene Begleiter.

Sicherung der Qualität

Jedes more4fi-Zusatzqualifikations-Seminar endet mit einer Lernerfolgskontrolle. Es gehört zur Kultur von more4fi, die Ausbildung nach jedem Blockseminar-Abschnitt hinsichtlich Teilnehmerergebnis, Gruppenergebnis und Betreuungsleistung zu überprüfen. Ebenso selbstverständlich sind qualitätsgesicherte Erhebungs- und Auswahl- verfahren für die eingesetzten Dozenten.

 

Im Zentrum: Umfassende Handlungskompetenz

Den künftigen Fachinformatikern eine ganzheitliche, also fachliche, methodische und soziale Handlungskompetenz zu vermitteln – das steht im Mittelpunkt der Qualifikationsmaßnahmen.

Die Wissensvermittlung erfolgt über Vorträge, theoretische Präsentationen, praktische Demonstrationen, gemeinsame Erarbeitung, Erörterung von Fallbeispielen, Workshops, Praktika, simulierte Projekte sowie Integration in komplexe Kundenprojekte.

Fachwissen

IT-Grundlagen und Spezialthemen, Algorithmik, OOA/OOD, Programmier- sprachen, Entwicklungsumgebungen, Datenbanken, Web-Entwicklung, praktische Umsetzung anhand von Praktika, Prüfungsvorbereitung etc.

Methodenwissen

Projektmanagement, Analyse- und Designmethoden, Systemanalyse, Unternehmensplanspiel, Präsentationstechniken etc.

Sozialkompetenz

Kommunikations- und Kooperationstraining, Konfliktmanagement, Arbeitstechniken und Zeitmanagement, Lern- und Merkstrategien, DISG-Persönlichkeitstraining etc.