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OSINT: Angriffsflächen erkennen, bevor Angreifer es tun

Open Source Intelligence (OSINT) ist die strukturierte Analyse öffentlich verfügbarer Informationen über dein Unternehmen – von DNS-Einträgen über exponierte Systeme bis zu Mitarbeiter-Footprints. Kurz: Wir zeigen dir, was Angreifer ohnehin schon sehen. Und was du zuerst absichern solltest.

Illustration: 3 Personen und Hund in relaxter Bürosituation, davor Ritter, der mit Schild einen Drachen abwehrt.
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OSINT: Was das Internet über dein Unternehmen verrät

Klingt abstrakt? Ist es nicht. Was wir in der Praxis sehen: Die meisten Unternehmen haben blinde Flecken – nicht weil sie unvorsichtig sind, sondern weil niemand systematisch von außen draufschaut.

Das Problem: Intransparenz über deine externe Sichtbarkeit

Dein Unternehmen hinterlässt überall Spuren: DNS-Einträge, nicht abgeschaltete Alt-Systeme, Code-Snippets in Repositorien oder Metadaten in Dokumenten. Einzeln wirken diese Informationen harmlos. Doch geschickt korreliert, ergeben sie für Hacker die perfekte Roadmap für einen gezielten Angriff.

Die Schwierigkeit: Ohne systematische Analyse weißt du nicht, welche Türen eigentlich offen stehen. Das macht eine fundierte Risikobewertung fast unmöglich.

Die Lösung: Unsere strukturierte OSINT-Analyse

Wir setzen die Hacker-Brille auf. Durch unsere strukturierte Sammlung und Analyse öffentlicher Quellen decken wir auf, welche Systeme, Daten und organisatorischen Zusammenhänge extern erkennbar sind – ohne aktive Eingriffe in deine Infrastruktur.

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Unsere OSINT Leistungen

So läuft deine OSINT-Analyse bei uns ab

  1. OSINT Assessment: Wir gewinnen Transparenz über öffentlich verfügbare Informationen und ordnen deine externe Sichtbarkeit ein.
  2. Strukturierte Zusammenfassung: Du bekommst eine schriftliche Zusammenfassung aller relevanten Informationen, die wir über dein Unternehmen im Internet identifiziert haben; inklusive einer Einschätzung der Kritikalität.
  3. Abschlussgespräch: Wir besprechen die Ergebnisse gemeinsam und ordnen sie praxisnah ein.
  4. Priorisierte Handlungsempfehlungen: Du bekommst konkrete Maßnahmen, die du Schritt für Schritt umsetzen kannst – eigenständig oder gemeinsam mit uns.
  5. Optionale Begleitung: Auf Wunsch begleiten wir dich über die initiale OSINT-Analyse hinaus – flexibel von punktueller Unterstützung bis zu fortlaufender Beratung.

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Dein Mehrwert: Sicherheit durch Sichtbarkeit

OSINT ist kein theoretisches Konstrukt, sondern liefert dir messbare Ergebnisse für deinen IT-Betrieb:

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Transparenz über öffentliche Informationen – mit OSINT

Marc Lenze

IT-Security Business Development Lead

Vergessene Subdomains, geleakte Daten, offene Test-Systeme. Das finden wir in fast jedem OSINT-Projekt. Externe Schwachstellen – etwa für Phishing missbrauchte Subdomains – bleiben oft lange unentdeckt und werden gezielt von Angreifern ausgenutzt.
Lass uns gemeinsam schauen, was bei dir sichtbar ist.

Marc Lenze

IT-Security Business Development Lead

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Wie sieht OSINT in der Praxis aus?

Stellt euch vor: Ein mittelständisches Software-Unternehmen steht kurz vor dem Launch einer neuen Kundenplattform. Die interne IT ist gut aufgestellt: Firewalls, Sicherheitsmechanismen und etablierte Prozesse sind vorhanden. Vor dem Go-live führt unser Team eine OSINT-Analyse durch, um mögliche Risiken außerhalb klassischer Sicherheitsprüfungen aufzudecken.

Unsere Analyst:innen stoßen dabei auf mehrere scheinbar harmlose Informationen:

  • Code-Fragmente: Ein öffentliches Repository enthält versehentlich hochgeladenen Code – inklusive eines internen Hostnamens: „dev-stage-04.firma.de“.
  • DNS-Einträge: Historische DNS-Abfragen zeigen, dass diese Subdomain weiterhin auf eine Cloud-IP verweist, obwohl das System eigentlich abgeschaltet sein sollte.
  • Zertifikats-Transparenz: Öffentliche Zertifikats-Logs bestätigen: Das Testsystem ist weiterhin online erreichbar.
  • Social Media: Auf LinkedIn postet ein Mitarbeiter ein Foto aus dem Büro. Im Hintergrund ist ein Monitor mit einem Dashboard zu erkennen, das Rückschlüsse auf die verwendete Datenbankversion zulässt

Erst die Kombination dieser Informationen macht das eigentliche Risiko sichtbar.

Ein öffentlich erreichbares Testsystem außerhalb der Firmen-Firewall – mit veralteter Software und potenzieller Angriffsfläche.

Die Produktivsysteme des Unternehmens sind abgesichert. Das vergessene Testsystem dagegen könnte Angreifenden als Einstiegspunkt dienen – noch bevor die Plattform überhaupt live geht.

Die Präventionsmaßnahmen sind klar:

  • Cloud-Instanz isolieren und öffentliches Repository bereinigen
  • Secret-Scanning und Code-Reviews in den Development-Workflow integrieren
  • Mitarbeitende für den sicheren Umgang mit Social Media sensibilisieren

Das Beispiel zeigt, warum OSINT heute ein wichtiger Bestandteil moderner IT-Security ist:
Risiken entstehen nicht nur innerhalb der eigenen Infrastruktur, sondern häufig durch öffentlich sichtbare Informationen außerhalb der Unternehmensgrenzen.

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Fragen und Antworten zu OSINT

Kann mein System während der Analyse gefährdet werden?
Nein. OSINT‑Analysen erfolgen ausschließlich passiv. Das bedeutet, wir greifen nicht aktiv in deine Systeme ein und führen keine Scans oder Angriffe durch. Es werden nur öffentlich zugängliche Informationen ausgewertet.
Was erhalte ich am Ende der Analyse?
Du erhältst einen strukturierten Ergebnisbericht mit allen relevanten Erkenntnissen sowie priorisierten Handlungsempfehlungen. Die Ergebnisse besprechen wir anschließend gemeinsam in einem Abschlussgespräch und ordnen sie praxisnah ein.
Wann lohnt sich eine OSINT‑Analyse?
Eine OSINT‑Analyse ist für jedes Unternehmen sinnvoll. In der digitalen Welt entstehen kontinuierlich öffentlich sichtbare Informationen, die unbeachtet zu Sicherheits‑ oder Reputationsrisiken werden können.
Wie lässt sich OSINT in bestehende Sicherheitsprozesse integrieren?
OSINT ergänzt bestehende Prozesse, indem es frühzeitig Risiken aus öffentlich zugänglichen Quellen aufzeigt. Damit ist es ein zentraler Baustein deiner Cyberresilienz: Es unterstützt Incident Response, Threat Intelligence und Schwachstellen-Management. So unterstützt es Incident Response, Threat Intelligence und Vulnerability Management und hilft dir, Sicherheitsmaßnahmen gezielt zu priorisieren.
Wie unterscheidet sich OSINT von Attack Surface Management (ASM)?
OSINT ist eine Methode – die systematische Auswertung öffentlich zugänglicher Informationen, einsetzbar in vielen Bereichen wie Threat Intelligence, Recherchen oder Sicherheitsanalysen. ASM ist ein fortlaufender Prozess, der gezielt die exponierte Angriffsfläche einer Organisation identifiziert und überwacht. OSINT-Techniken sind dabei oft ein zentraler Baustein innerhalb von ASM – allerdings deckt ASM allein nur einen Teilbereich dessen ab, was mit OSINT möglich ist.

Lass uns einen Blick durch die Hacker-Brille werfen

Sprich uns an und wir zeigen dir in einem ersten Gespräch, wo deine größten blinden Flecken liegen.

Marc Lenze

IT-Security Business Development Lead

Marc Lenze

IT-Security Business Development Lead

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