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Der Softwerker Spezial: 360° – KI in allen Facetten

Von Organisationsfragen über Claude Code bis zu Harness Engineering und IT-Security: Wir zeigen künstliche Intelligenz aus dem 360°-Winkel für deinen Überblick.

Liebe Leserinnen und Leser,

der Nacken bleibt starr, Arme und Beine verharren in ihrer Ruhe: Das Chamäleon sieht meist aus wie versteinert. Nur die Augen stören den annähernden Stillstand bei dem Reptil: Während sich eine Seite nach unten links bewegt, kann sich die andere Seite mühelos nach oben rechts drehen.

Beim Scannen funktionieren beide Augen komplett unabhängig voneinander. Parallel werden im Gehirn des Chamäleons zwei getrennte „Videostreams“ analysiert. Die Hypermobilität wird durch die besondere Form des Sehnervs ermöglicht, der einem spiralförmigen Telefonkabel gleicht und die kreisenden Bewegungen des Sehorgans unterstützt. Damit beläuft sich der kombinierte Sichtwinkel des Chamäleons auf nahezu 360°.

Was das Reptil automatisch macht, stellt Unternehmen im Hinblick auf Künstliche Intelligenz aktuell vor große Herausforderungen: Die sich konstant ändernden Bedingungen und neue Entwicklungen erschweren es, den Überblick zu behalten. In dieser Spezialausgabe des Softwerkers wollen wir uns das Chamäleon zum Vorbild nehmen und KI aus einem 360°-Winkel betrachten.

Während etwa Alexander Rose ab Seite 6 erklärt, warum sich der Engpass in der Softwareentwicklung durch KI nur an eine andere Stelle verschiebt, teilt Nils Uhrberg seine Erfahrungen mit Claude Code (S. 34), bevor es tiefer in technologische Fragestellungen geht: Daniel Töws zeigt, wie Entwickler*innen KI-Automatisierungen in Unternehmen bauen können (S. 54).

Jeder Artikel bietet einen neuen Blickwinkel auf das Thema KI, der die eigenen Augen in die verschiedensten Richtungen rotieren lässt.

Viel Spaß beim Lesen!

Marlen Kremer

Content & Social Media Managerin

Hast du Fragen zum Softwerker?

Ein kleiner Auszug aus dem Softwerker Spezial: 360° – KI in allen Facetten

Wenn Maschinen Code schreiben

Es muss nicht immer Claude sein

Agenten am Werk

Leitplanken für Coding Agents

Wissen statt Raten

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Wenn Maschinen Code schreiben

Warum der Engpass trotzdem bleibt

Es ist nicht mehr die spannende Frage, ob KI schneller Code produzieren kann, sondern was danach passiert. Engpässe in komplexen Systemen verschwinden nicht einfach, wenn man sie entlastet. Sie tauchen woanders wieder auf. Aber wo?

Alexander Rose

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Es muss nicht immer Claude sein

Nutzung von KI zur Softwareentwicklung außerhalb der großen amerikanischen Hyperscaler

Die KI-Tools, auf die viele Entwicklungsteams täglich angewiesen sind, werden aktuell teurer – und die Abhängigkeit von amerikanischen Anbietern wächst. Wer seine KI-Toolchain heute flexibel aufstellt, bleibt morgen handlungsfähig. Wie das konkret gelingt, zeigt dieser Artikel.

Goetz Markgraf

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Wie Entwickler smarte KI-Automatisierung im Unternehmen bauen

Die erste Welle der generativen KI war von Chatbots geprägt. Plötzlich gab es ein Tool mit vielen flexiblen, aber limitierten Einsatzmöglichkeiten. Mitarbeiter konnten sich Texte generieren lassen oder Wissen aggregieren. Es ist ein System, das auf uns reagiert und von uns gesteuert wird. Der eigentliche Mehrwert dahinter war zwar noch nicht erreicht, aber in Sichtweite: das Automatisieren dieser und anderer komplexer Geschäftsprozesse. Dafür brauchen wir Systeme, die selbständig planen, sicher auf Unternehmensdaten zugreifen und proaktiv Aktionen ausführen können. Hier kommen KI-Agenten ins Spiel.

Daniel Töws

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Leitplanken für Coding Agents

Wie Harness Engineering die Softwarequalität sichert

Coding Agents generieren in kürzester Zeit tausende Zeilen Code – doch Geschwindigkeit allein reicht nicht. Durch strukturierte Leitplanken lässt sich systemisch Qualität gewährleisten, statt sie dem Zufall oder manuellem Review zu überlassen.

Benjamin Font Pera & Dominik Averesch

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Wissen statt Raten

Wie Knowledge Graphs KI-Agenten ein zuverlässiges Langzeitgedächtnis geben

Knowledge Graphs bieten KI-Agenten eine fundierte Faktenbasis. Warum das gerade für Unternehmensanwendungen mit kritischem Domänenwissen einen Paradigmenwechsel bedeutet, zeigt dieser Artikel anhand konkreter Beispiele.

Angelo Veltens

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