Frischer Code, direkt vom Hamburger Fischmarkt – das zeichnet codecentric Hamburg aus

Die knapp 20 Mitarbeiter unseres Hamburger Expertenteams zählen auf Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Bei der codecentric herrschen flache Hierarchien, trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Unsere Mitarbeiter nutzen dazu gern die 20 % der Arbeitszeit, die unser 4+1 Modell ihnen für u.a. Workshops und Fortbildungen frei hält. Dabei sind wir auch gern Host von Community Events, wie etwa dem Breaking Agile Meetup, Clojure Meetup, Node.js Meetup und Hack React Meetup.
Wir beschäftigen Spezialisten mit unterschiedlichen Backgrounds und haben für unsere schnell wachsenden Projekte immer Bedarf an qualifizierten Kollegen. Wirf gern einen Blick auf unser Karrieremodell – oder schau dir gleich die Liste unserer aktuellen Stellen an.

Interview - Thomas Schnoege, Standortleiter Hamburg

Wie bist du zur codecentric gekommen?

Thomas: Nachdem ich mein Berufsleben ganz klassisch als Entwickler begonnen habe, habe ich mich durch meine Leidenschaft für Prozesse und stressfreies Arbeiten kontinuierlich weiterentwickelt. Zunächst in klassischen Führungspositionen, später als Agiler Coach. Der nächste logische Schritt ist dann, in einer agilen Organisation arbeiten und wirken zu wollen. Diese habe ich mit der codecentric AG definitiv gefunden.

Was sind deine konkreten Aufgaben als Standortleiter/Teamleiter?

Thomas: Dinge zusammenhalten und weiterentwickeln. Die Rahmenbedingungen ändern sich ständig und darauf müssen wir reagieren. Als Standortleiter muss ich auf die Balance zwischen vielen Themen achten, wie z. B. persönliche Situationen, Strategie, Markt, unsere Organisation und natürlich auch Wirtschaftlichkeit. Ich bin Ansprechpartner für Kunden und repräsentiere die codecentric AG als Ganzes nach außen.

Mal von den gerade genannten Aufgaben abgesehen – was erwartet dein Team von dir und welche Entwicklungsaufgaben siehst du für dich selbst?

Thomas: Mein Team erwartet, dass ich ihm den Rücken freihalte, z. B. gegenüber dem Kunden, bei Verhandlungen und intern den Überblick behalte. Sie erwarten Führung, damit Selbstorganisation funktioniert, und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Da unsere Kollegen fast alle Experten sind, wird es für mich herausfordernd, mir ein grundlegendes Verständnis für die verschiedenen Themen und Technologien zu erhalten oder zu erlernen. Die zweite Herausforderung ist die Organisation des Standorts, da wir als Consultants die meiste Zeit beim Kunden sind.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die Kollegen und Kolleginnen?

Thomas: Die meisten Kollegen spezialisieren sich in der einen oder anderen Form. Die Möglichkeit, ca. 20 % ihrer Zeit für Weiterbildung und Weiterentwicklung zu nutzen, schafft Raum für Blogs, Workshops, Meetups und Konferenzen. Hier präsentieren die Kollegen sich und die codecentric AG. Das erzeugt Sichtbarkeit und Anerkennung.

Seit wann gibt es euren Standort?

Thomas: Anfang 2013.

Wie viele Teammitglieder arbeiten heute hier?

Thomas: Zur Zeit sind wir 16 Kollegen und zwei Studenten. Allerdings wachsen wir kontinuierlich.

Wie ist die geographische Lage des Büros?

Thomas: Direkt am Hamburger Fischmarkt, acht Minuten von der S-Bahn-Station Reeperbahn entfernt. Im Sommer nehmen unsere Kollegen sehr gerne die HVV-Fähre 62 von den Landungsbrücken.

Wie wahrscheinlich ist der Einsatz in der eigenen Region für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Thomas: Die Wahrscheinlichkeit liegt derzeit bei 50 %. Wir arbeiten daran, unseren Anteil an lokalen Kunden weiter auszubauen.

Alle unsere Standorte sollte eine gemeinsame Unternehmenskultur verbinden. Trotzdem wäre es schön, wenn du die individuellen Besonderheiten eures Standortes einmal hervorheben könntest.

Thomas: Wir haben am Standort jetzt eine Größe erreicht, wo einfache Zusammenarbeit nicht mehr ausreicht, sondern wir uns bewusst für eine Organisationsform entscheiden müssen. Dies ist ein längerer Prozess, dem wir uns gerade stellen. Deshalb werden die nächsten Jahre besonders spannend und herausfordernd, besonders, da wir gleichzeitig stark wachsen und alle, auch die neuen Kollegen und Kolleginnen, diesen Prozess mitgestalten.

Welche Themen (technisch) werden an eurem Standort besonders getrieben?

Thomas: Im Fokus stehen derzeit Data Science, Data Analytics, Mule, Microservices, Elasticsearch, Cassandra, CI/CD, Node.js, React und Agile Coaching.

Welche Community-Events/Meetups werden von euch derzeit gehostet (z. B. Scala User Group, Agiler Stammtisch, o.ä.)?

Thomas: Wir hosten derzeit das Breaking Agile Meetup, Clojure Meetup, Node.js Meetup, Hack React Meetup und haben einen Scala Hackathon veranstaltet.

Wo wird der Standort in 2-5 Jahren stehen und was sind die lokalen Ziele?

Thomas: Der Standort wird deutlich mehr Kollegen haben, was uns dabei hilft, lokale Projekte besser zu bedienen und Themen besser zu treiben. Wir wollen das nicht als Einzelkämpfer, sondern in kleinen Gruppen vorantreiben. Hierzu benötigen wir bei der Fülle der Themen mehr Kollegen, die Spaß daran haben, Themen zusammen weiterzuentwickeln. Eines unser größten Ziele ist es, möglichst viele Kundenprojekte zusammen im Team zu implementieren, um auch den Know-how-Transfer untereinander weiter zu fördern.