München – der zweitälteste und zweitgrößte Standort der codecentric

Seit 2011 arbeiten unsere derzeit über 30 Mitarbeiter knapp 8,5 km vom Marienplatz entfernt. München erlebt einen IT-Boom – wir sind stolz darauf, uns als Bleeding Edge Company mit hoher Expertise differenzieren zu können. Unser Standortleiter Thomas Scherm freut sich, in einer Firmenkultur voller „Respekt, Leidenschaft und Freude (…) kluge und motivierte Menschen” leiten zu dürfen.
Bei codecentric gibt es immer Platz für gute Leute! Eine Liste von aktuellen Stellen findest du hier – auch Initiativbewerbungen sind jederzeit willkommen. Details, wie deine persönliche Entwicklung bei uns aussehen kann, findest du an dieser Stelle.

Interview - Thomas Scherm, Standortleiter München

Wie bist du zur codecentric gekommen?

Thomas: Ich habe mich nach Unternehmen umgesehen, die meinen Wertvorstellungen nahe kommen, und dann schließlich Kontakt zu codecentric aufgenommen und vorgeschlagen, gemeinsam einen Standort München aufzubauen. Nachdem Mirko Novakovic (Mitbegründer der codecentric AG) und ich uns kennengelernt haben, war uns beiden schnell klar: “Wir machen das!”. Nun, alles weitere ist Geschichte, die fortgeschrieben wird.

Was sind deine konkreten Aufgaben als Standortleiter/Teamleiter?

Thomas: Menschen, Kunden, Projekte, Vertrieb, wirtschaftliche Entwicklung, Lokalisieren der Unternehmensstrategie und alles andere – solange ich niemanden gefunden habe, der die Aufgabe übernimmt.

Mal von den gerade genannten Aufgaben abgesehen – was erwartet dein Team von dir und welche Entwicklungsaufgaben siehst du für dich selbst?

Thomas: Das Münchner Team erwartet von mir Support in allen Lebenslagen. Dass ich Spielräume für Entwicklung schaffe und erhalte, die Rahmenbedingungen stetig verbessere und nicht “rumcheffe” ; )

Für mich ist es wichtig, die Konzepte moderner Technologien zu verstehen und andere von ihnen überzeugen zu können. Auch ist es für mich wichtig, mich in die Unternehmensentwicklung einzubringen und lokal Lösungen zu finden, die auf andere Standorte und codecentric im Sinne eines Angebots übertragbar sind. Die anspruchsvollste Erwartung, die ich allerdings an mich selbst habe, ist es, die verschiedenen Ebenen des Handelns (operativ, taktisch, strategisch) in Einklang zu halten, um so München erfolgreich weiterzuentwickeln. Die tiefste Befriedigung ist es, eine Gruppe kluger, motivierter Menschen um mich zu haben, die voller Freude und Leidenschaft “ihr Ding” machen.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die Kollegen und Kolleginnen?

Thomas: Viele: Consultants können sich zu Experten entwickeln, Anerkennung durch Kunden und Kollegen in anspruchsvollen Projekten erfahren, bei Interesse in den Vertrieb integriert werden, Advisor für Projekte werden. Der Weg zum Experten, vielleicht sogar zum Fellow, ist dann sehr eng mit der öffentlichen Wahrnehmung verbunden. Da haben unsere Kollegen und Kolleginnen die Möglichkeit – durch Blogs, Artikel in Fachzeitschriften, Talks auf Konferenzen – sich einen Namen zu machen. Zuletzt kann es auch sein, dass jemand eine Idee findet und vorantreibt, die letztlich zur Gründung eines Startups unter dem Dach von codecentric führt.

Seit wann gibt es euren Standort?

Thomas: Wir haben im August 2011 unsere Türen geöffnet.

Wie viele Teammitglieder arbeiten heute hier?

Thomas: Stand Dezember 2016 sind wir etwas über 30, Tendenz steigend.

Wie ist die geographische Lage des Büros?

Thomas: Etwa 8,5 km vom Marienplatz, ca. 250 m von der nächsten U-Bahn-Station.

Wie wahrscheinlich ist der Einsatz in der eigenen Region für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Thomas: Die Chance liegt im Moment bei gut 70 Prozent. Wir möchten allerdings daran arbeiten, dass der Anteil noch steigt.

Alle unsere Standorte sollte eine gemeinsame Unternehmenskultur verbinden. Trotzdem wäre es schön, wenn du die individuellen Besonderheiten eures Standortes einmal hervorgehoben könntest.

Thomas: Das ist ein Stück weit sicherlich der Spirit von München, d. h. ein globales Umfeld, etwas sehr Bodenständiges, eine gewisse Entspanntheit, viele Startups und Großkonzerne sowie der typische Stolz von München als Boomtown. Spaß beiseite: Aufgrund der Tatsache, dass München ein IT-Haifischbecken ist, legen wir großen Wert auf eine wahrnehmbare Differenzierung als Bleeding Edge Company und mit hoher Expertise.

Welche Themen (technisch) werden an eurem Standort besonders getrieben?

Thomas: Aktuell beschäftigen wir uns viel mit Fast Data, Event Streaming, IoT, Cloud-Plattformen, Share-Nothing-Architekturen, Microservices, Scala und Akka, Software Craftmanship, Agile, DevOps, Continuous Delivery. In zwei Jahren? Keine Ahnung.

Welche Community-Events/Meetups werden von euch derzeit gehostet (z. B. Scala User Group, Agiler Stammtisch, o.ä.)?

Thomas: Ich habe, offen gesagt, keinen vollständigen Überblick. Das ist aber gut so. Wir hosten mittlerweile komplett selbst organisiert und unterstützen die Meetups, die wir gut finden. Immerhin waren das 2015 über 40 Meetups und wir waren in München die Nr. 2 unter den Hostern. Darunter waren Meetup-Gruppen wie Agile Requirements Engineering, Continuous Delivery, Docker, Software Performance, Search, Softwerkskammer. Wir hatten ca. 2.000 Besucher!

Wo wird der Standort in 2-5 Jahren stehen und was sind die lokalen Ziele?

Thomas: Puh, 2 – 5 Jahre sind eine Ewigkeit, in einer Zeit, in der die Digitalisierung die Welt verändert und wir, als Knowledge Leader, vorne mit dabei sind. Ich denke, wir werden größer und besser sein. Ich hoffe, dass es uns gelingt, in München und Umgebung eine der ersten Adressen zu sein, wenn es darum geht, anspruchsvolle Dinge richtig zu machen. Noch wichtiger ist es mir aber, dass es uns gelingt, eine Kultur voller Respekt, Leidenschaft und Freude zu erhalten und auszubauen, in der kluge Menschen gerne sind.