Java Magazin

09/18

Gegen den Trend

Autor:
Uwe Friedrichsen

Architekturarbeit in der IT ist seit vielen Jahren ein schwieriges und häufig missverstandenes Thema. Dazu kommt, dass die Effekte der Hyperspezialisierung und Technologieexplosion dazu führen, dass IT-Architekturen die eigentliche Problemstellung oft immer schlechter unterstützen. Man findet immer häufiger One-Size-fits-all-Lösungen oder rein hypegetriebene Architekturen. Trotzdem deutet nichts auf eine Umkehr dieses Negativtrends hin. Zeit für eine Bestandsaufnahme und einen Blick auf die daraus resultierenden Probleme für die Architekturarbeit.

Nachdem es in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Zuviel an Architektur gab (damals war von „architekturzentrierter Softwareentwicklung“ die Rede, in der sich die Fachanforderungen in allumfassende Architekturen einpassen), ist das Pendel mit der Agilität in das andere Extrem ausgeschlagen: Architekten würden nicht mehr benötigt, denn die benötigte Architektur entstünde ja emergent im Rahmen regelmäßiger Refactorings der Entwickler.

Egal wie sinnlos beide Extreme sind: Sie werden vielerorts noch immer gepflegt. Dass sich die Position „Architekt(in)“ hartnäckig als Schritt auf der Karriereleiter von Unternehmen hält, macht es auch nicht besser. Ein Konsens, was Architekturarbeit ausmacht und wie viel man davon braucht, zeichnet sich nicht ab.

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