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Java Magazin

02/21

Chaos Engineering bei der DB

Geschrieben von:
Maik Figura

Die Deutsche Bahn (DB) hat sich einer großen Herausforderung gestellt. Sie baut im laufenden Betrieb die komplette Vertriebsplattform neu. Dabei kommen moderne Technologien zur Anwendung wie etwa Microservices und Continuous Deployment. Conways Law berücksichtigend entsteht eine verteilte Systemlandschaft, in der fachliche Zuständigkeiten wie Ticket- oder Angebotserstellung klar verortet und fachlich separiert sind. Sie bietet die notwendige Flexibilität für eine kontinuierliche und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Plattform.

Verteilte Systeme haben aber nicht nur Vorteile. Gerade die Schnittstellen zwischen den fachlichen Komponenten und der Einsatz von unterschiedlichen Technologien sind Komplexitätstreiber. Die technische Komplexität wird zusätzlich noch dadurch erweitert, dass eine hohe Anzahl von Entwicklungsteams mit unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsweisen an diesen Komponenten arbeiten. Gibt es ein probates Mittel, diese Komplexität beherrschbar zu machen? Wir haben uns dazu entschieden, Chaos Engineering in den Entwickleralltag zu integrieren. Das hilft uns, auf unvorhergesehene Ereignisse schneller reagieren zu können und das Vertrauen in unsere Systeme zu erhöhen – aus technischer und prozessualer Sicht. Die Grundlagen, Prinzipien und der Mehrwert von Chaos Engineering werden in diesem Artikel vorgestellt. Auch ein Einblick in die Voraussetzungen für einen gelungenen Start wird hier gegeben. Praxisnahe Beispiele zeigen auf, wie Chaos-Experimente strukturiert und durchgeführt werden können.

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