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Mit einem ganzheitlichen Ansatz zum KI-Gewinner werden

20.2.2026 | 2 Minuten Lesezeit

Viele Unternehmen stehen aktuell vor einer beispiellosen Herausforderung. Anstelle von Experimenten in isolierten Pilotprojekten geht es jetzt darum, Kernprozesse grundlegend für KI neu zu denken. Die Art, wie wir Arbeit erledigen, wie wir Teams strukturieren und wie sich menschliche und maschinelle Fähigkeiten im täglichen Betrieb ergänzen, muss definiert werden.

Jetzt ist die Zeit, um organisatorische Strukturen, Rollen und Workflows auf eine Weise zu transformieren, die es ermöglicht, KI-Lösungen maximal wertstiftend einzusetzen.

Von KI-Experimenten zur KI-Lösung

Viele Unternehmen haben zuletzt mit Experimenten und Proof of Concepts herausgefunden, was geht. Aber warum fällt es den meisten so schwer, aus erfolgreichen Experimenten Lösungen zu entwickeln, die einen messbaren Geschäftswert in der Produktion realisieren?

Ein Grund sind die fundamental unterschiedlichen Anforderungen von Pilotprojekten und produktiv nutzbaren Lösungen. Der Einsatz im Produktivbetrieb erfordert in der Regel Investitionen in Infrastruktur, Integration in bestehende Systeme, Sicherheitsüberprüfungen, Compliance-Checks, Monitoring-Systeme und laufende Wartung, die jeweils deutlich mehr Ressourcen und Koordination erfordern, als das bei Prototypen der Fall ist.

Um gut vorbereitet zu sein, benötigt man neben einer kohärenten KI-Strategie und einem systematischen, disziplinierten Ansatz der Umsetzung vor allem eine robuste und skalierbare Dateninfrastruktur.

KI-Gewinner werden: Organisatorische und technologische Aspekte

Um zum „KI-Gewinner“ zu werden, kommt es vor allem auf folgende organisatorische Rahmenbedingungen an:

  • Eine starke Unterstützung der KI-Initiativen durch die Geschäftsleitung und alle Führungsebenen.
  • Regulatorische Klarheit und ethische Rahmenwerke, die den Mitarbeitenden Orientierung und Sicherheit geben.
  • Strukturierte, zielgerichtete Weiterbildung der Belegschaft, die nicht nur Basiswissen, sondern kontextspezifische Inhalte berücksichtigt.

Technologisch geht es weniger um die Frage, welche Algorithmen oder konkreten KI-Modelle am besten geeignet sind. Die wahren Hürden liegen in der Infrastruktur und der Datenqualität. Die wichtigsten technologischen Säulen für eine erfolgreiche Lösung sind:

  • Datenstrategie: Moderne Architekturen ermöglichen es der KI, auf alle relevanten Informationen zuzugreifen. Hier gilt es den richtigen Ansatz zu finden: zentral, dezentral oder hybrid.
  • Datenqualität und Konsistenz: Daten müssen bereinigt, aktuell und korrekt gelabelt sein. Inkonsistente Formate sind ein häufiger Stolperstein.
  • Data Governance: Klare Regeln, wer auf welche Daten zugreifen darf, wie sie gespeichert werden und wie lange sie vorgehalten werden.
  • Moderne IT-Infrastruktur und Cloud: Spezialisierte KI-Infrastrukturen, die kostengünstig nach Bedarf skaliert werden können.
  • Orchestrierung und API-Management: Nahtlose Integration von KI-Modellen in bestehende Software-Systeme.
  • Cybersecurity und Datenschutz: Neue Angriffsvektoren müssen durch spezialisierte Maßnahmen adressiert werden.

Erst wenn technologische Präzision und organisatorische Reife ineinandergreifen, entstehen Systeme, die den Hype überdauern.

Wir freuen uns darauf, endlich die Prototypen hinter uns zu lassen und echten Mehrwert mit produktiven KI-Lösungen zu realisieren. Mit einem ganzheitlichen Ansatz machen wir unsere Kunden zum „KI-Gewinner“.

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